Wir leben den Moment

Erinnerungen an Allerheiligen 1.11.2016:


Quelle: Klara Hospiz Marl; Fotos Alina Meyer

Tolles Konzert,
unglaubliche 2155,43 Euro Spenden!

Unvergesslich, berührend, wohltuend, hervorragende Qualität der 80 Sänger …einfach schön!
Der Förderverein kann sich nur bedanken bei den beiden Chören Voices und dem Kirchenchor St. Barbara aus Dorsten und den begleitenden Musikern!
Wir hoffen, sie machen noch einmal ein "Gastspiel" in Marl fürs "Klara"…


Quelle: Marler Zeitung, Alina Meyer

Jeden Moment bewusst leben

Chöre singen für das geplante Klara Hospiz

Hüls. Grund zur Freude haben die Veranstalter des Benefizkonzerts in der Herz-Jesu Kirche in Marl-Hüls allemal. Die Kirche ist bis auf den letzten Platz Sitzplatz gefüllt. Hunderte Besucher strömen am Dienstagabend in das Gotteshaus und lauschen gespannt dem Benefizkonzert,
dass der Kirchenchor St. Barbara aus Barkenberg und der Chor Voices aus Lembeck zugunsten des Klara Hospizes gestalten.
mehr>> Pressebericht



Unser Programm:

Wir leben den Moment -
Musikalische Andacht zu Allerheiligen
Benefizkonzert für das Klara Hospiz

01. November 2016 um 18.00 Uhr
Herz-Jesu Kirche in Marl-Hüls
Gemeinsame Aufführung vom Lembecker Chor Voices
und dem Kirchenchor von St. Barbara.

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Am 1. November 2016 gestalten die Chöre Voices aus Lembeck und der Kirchenchor St. Barbara aus Barkenberg gemeinsam eine musikalische Andacht mit dem Titel „Wir leben den Moment" als Benefizkonzert für das Klara Hospiz Marl.
Auf den ersten Blick scheint dieser Titel irgendwie nicht zum Fest Allerheiligen passen zu wollen. Bei dem Fest Allerheiligen denken wir doch zunächst an den Tod, an unsere Verstorbenen und vielleicht auch an unsere eigene Sterblichkeit, doch wer denkt in diesem Zusammenhang schon an das Leben, an das JA zum Leben und an den Aufruf, jeden Moment unseres Lebens auszufüllen und bewusst zu (er-)leben?
Dieser spannenden Frage will die Andacht inhaltlich nachgehen und die Besucherinnen und Besucher auf eine Gedankenreise über das eigene Leben und die eigene Vergänglichkeit mitnehmen.

Zwischen Schütz und Pop
Seit jeher haben sich Menschen aufgemacht und sind denselben Fragen über die Vergänglichkeit und Sinn des Lebens in ihrer jeweiligen Sprache, mit der Sprache ihrer Zeit, mit den Erfahrungen ihrer Zeit nachgegangen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Gedanken in jeder Zeit auch Eingang gefunden haben in die Musik der Menschen.
So komponierte Heinrich Schütz (1585-1672) vor annähernd 400 Jahren im Jahr 1636 eine Begräbnismusik – die musikalischen Exequien -, deren textliche Grundlage aus einer Zusammenstellung von Bibelsprüchen und Kirchenliedstrophen besteht. Diese Texte wirken auf uns heute bisweilen fremd und auf den ersten Blick manchmal auch schwer verständlich.
Ganz anders sieht es da aus, wenn wir in die Musik unserer Zeit schauen, in die Musik, die uns jeden Tag im Radio, im Fernsehen, auf dem Mp3-Player oder im Internet begegnet: Diese Musik spricht aus und in der Sprache ihrer Zeit. Und dennoch sind es dieselben Fragen und Themen, die sich durch die Jahrhunderte nicht verändert haben und die uns auch in dieser Andacht beschäftigen werden.
Die Besucherinnen und Besucher der musikalischen Andacht erwartet also eine Art „Crossover"-Programm, ein ständiger Wechsel zwischen „alter" und „neuer" Musik, zwischen der barocken Musik des Heinrich Schütz und verschiedenen Songs aus dem Genre der Popmusik z.B. von Silbermond, Kansas, Christina Stürmer, Eric Clapton und Frida Gold.

Zwischen Vergänglichkeit und Leben
Auch wenn H. Schütz seine Exequien mit den Worten „nacket bin ich von Mutterleibe kommen, nacket werde ich wiederum dahinfahren" beginnen lässt, die gleichsam auch den Beginn der musikalischen Andacht bilden werden, so wird die Andacht nicht bei dem Gedanken der menschlichen Vergänglichkeit – oder wie es Kerry Livgren der Rockband Kansas ausdrückt: „all we are is dust in the wind" – bleiben, sondern vielmehr die christliche Hoffnung entfalten, warum wir nicht trotz des Todes, sondern vielmehr angesichts des Todes sagen können: „Wir leben den Moment!".
Alle Heiligen – diejenigen, die von der Kirche heiliggesprochen wurden, aber auch die vielen anderen Heiligen unserer Zeit - , derer wir an diesem Tag gedenken, haben ihr Leben aus diesem Glauben, aus dieser Hoffnung heraus gelebt und sollen uns heute ermutigen, diesen Weg auch in unserem Leben zu gehen, jeden Moment mit Leben zu füllen!

Der Eintritt zu dieser Andacht ist frei.


Musikalische Exequien
von Heinrich Schütz



Heinrich Schütz (1585-1672) war der bedeutendste deutsche Komponist seiner Zeit vor Sebastian Bach. Er war vor allem für seine besondere Auswahl an Chorwerken bekannt.
>>Enzyklopädie Wikipedia - Schütz

Das Werk, Musikalische Exequien (1636), war ähnlich wie ein Requiem.
Die kirchliche Begräbnisfeier (auch: Exsequien; von lat. exsequi „hinausgeleiten, aussegnen“, häufig auch: Exequien) ist die liturgische Feier der Verabschiedung und Bestattung eines römisch-katholischen Christen.

Obwohl dieses Stück nicht für die katholische Kirche geschrieben wurde, sollte es in der Tat bei Beerdigungen aufgeführt werden. Es wurde speziell für seinen evangelischen Landesfürsten Heinrich Posthumus Reuß ( Herr zu Gera, Herr zu Lobenstein und Herr zu Ober-Kranichfeld) von seiner Witwe in Auftrag gegeben.

Diese umfangreiche Trauermusik wurde in drei Teile (SWV 279-281) geschrieben. Der erste Abschnitt kann beschrieben werden als "Konzert in Form einer deutschen Begräbnismesse".
Der zweite Teil ist eine Doppelchor Motette.
Der letzte Abschnitt der Trauermusik schliesst mit einem "Konzert für zwei Chöre" ab, in dem jeder Chor seine eigenen Worte hat.

Mehr Info's:
>>Enzyklopädie Wikipedia - Exequien
>>Ausführliche Erläuterungen - Musikalische Exequien


Welche Popmusik wird gesungen

Wer mal hören will, wie das Original klingt, kann hier mal reinhören!
Kansas - Dust in the Wind
Silbermond - Irgendwas bleibt
Eric Clapton - Tears in Heaven
Christina Stürmer - Wir leben den Moment
Frida Gold - Wovon Sollen Wir Träumen


Gemeinsam mit dem Lembecker Chor VOICES
wird das Programm eingeübt und zu
Allerheiligen, den 01.11.2016
in der Herz-Jesu Kirche in Marl-Hüls aufgeführt!

AKTUELL:

Marler Zeitung - Pressebericht vom 27.10.2016
Marler Zeitung - Pressebericht vom 08.10.2016

Probentermine

Dienstags 20h zur allgemeinen Chorprobe und

Dienstag, 03.09.
14h - 18h Gemeinsam mit dem Chor "Voices" im Pfaarsaal St. Barbara
Dienstag, 04.10.
19:30 Uhr "Kleiner Chor" im Pfaarsaal St. Barbara
Mittwoch, 12.10.
20:00h Gemeinsam mit dem Chor "Voices" im Pfaarsaal St. Laurentius
Dienstag, 18.10.
20:00h Zusatzprobe Schütz-Projekt im Pfaarsaal St. Barbara
Donnerstag, 20.10.
19:30h "Kleiner Chor" im Pfaarsaal St. Barbara
Sonntag, 23.10.
14h - 18h Gemeinsam mit dem Chor "Voices" im Pfaarsaal St. Barbara


Siehe auch alle Proben und Sonderproben unter der Seite Termine.