Kirchenchor St. Barbara - Wulfen-Barkenberg

Wir leben den Moment


Erinnerungen an Allerheiligen 1.11.2015


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"Voices" aus Lembeck und
der Kirchenchor St. Barbara gestalteten
eine musikalische Andacht zu Allerheiligen.


Mit stehende Ovationen bedankte sich das Publikum nach der Andacht für die dargebotene Präsentation. Die beiden Chöre erzeugten eine erstaunliche Stimmgewalt, die durch die Akustik der St. Laurentius Kirche unterstützt wurde. Fast 100 Sänger standen unter der musikalischen Leitung von Eva und Lukas Czarnuch auf der Bühne und begeisterten. Instrumental wurden sie von Nina Joemann (Violine), Mano Schmidt und Paulina Dreesen (Cello), Alfred Wüst (Gitarre) und Felicia Meyerratken (Orgel und Saxophone) gut unterstützt.
Die Zuhörer wurden durch eine ungewöhnliche Kombination von Pop- und Barockmusik an das Fest Allerheiligen erinnert. "Heilige waren und sind Menschen, die ihr Leben auf Gott hin ausgerichtet und in die Nachfolge Jesu Christi gestellt haben. Sie haben für sich erfahren, dass Jesus der Christus für sie - wie für uns alle - den Tod überwunden hat. Wenn wir nach Orientierung und Beständigkeit suchen, dann sollten wir die Chance ergreifen und uns an IHN halten, denn seine, die Zusage Gottes zu uns Menschen, reicht über den Tod und alle Zeiten hinaus, sie endet nicht!
Hieran wollen uns die Heiligen erinnern, hierfür wollen sie uns Mut machen. Mut, in jedem Moment den Geist Gottes einzuatmen und das Leben zu feiern", sagte Pfarrer Peters in einem seiner Vorträge.

Pressespiegel>> 03.11.2015 Dorstener Zeitung

Unser Programm:

Wir leben den Moment -
Musikalische Andacht zu Allerheiligen

01. November 2015 um 19.00 Uhr
St. Laurentius Kirche Lembeck
Gemeinsame Aufführung vom Lembecker Chor Voices
und dem Kirchenchor von St. Barbara.

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Am 1. November 2015 gestalten die Chöre Voices aus Lembeck und der Kirchenchor St. Barbara aus Barkenberg gemeinsam eine musikalische Andacht mit dem Titel „Wir leben den Moment".
Auf den ersten Blick scheint dieser Titel irgendwie nicht zum Fest Allerheiligen passen zu wollen. Bei dem Fest Allerheiligen denken wir doch zunächst an den Tod, an unsere Verstorbenen und vielleicht auch an unsere eigene Sterblichkeit, doch wer denkt in diesem Zusammenhang schon an das Leben, an das JA zum Leben und an den Aufruf, jeden Moment unseres Lebens auszufüllen und bewusst zu (er-)leben?
Dieser spannenden Frage will die Andacht inhaltlich nachgehen und die Besucherinnen und Besucher auf eine Gedankenreise über das eigene Leben und die eigene Vergänglichkeit mitnehmen.

Zwischen Schütz und Pop
Seit jeher haben sich Menschen aufgemacht und sind denselben Fragen über die Vergänglichkeit und Sinn des Lebens in ihrer jeweiligen Sprache, mit der Sprache ihrer Zeit, mit den Erfahrungen ihrer Zeit nachgegangen. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese Gedanken in jeder Zeit auch Eingang gefunden haben in die Musik der Menschen.
So komponierte Heinrich Schütz (1585-1672) vor annähernd 400 Jahren im Jahr 1636 eine Begräbnismusik – die musikalischen Exequien -, deren textliche Grundlage aus einer Zusammenstellung von Bibelsprüchen und Kirchenliedstrophen besteht. Diese Texte wirken auf uns heute bisweilen fremd und auf den ersten Blick manchmal auch schwer verständlich.
Ganz anders sieht es da aus, wenn wir in die Musik unserer Zeit schauen, in die Musik, die uns jeden Tag im Radio, im Fernsehen, auf dem Mp3-Player oder im Internet begegnet: Diese Musik spricht aus und in der Sprache ihrer Zeit. Und dennoch sind es dieselben Fragen und Themen, die sich durch die Jahrhunderte nicht verändert haben und die uns auch in dieser Andacht beschäftigen werden.
Die Besucherinnen und Besucher der musikalischen Andacht erwartet also eine Art „Crossover"-Programm, ein ständiger Wechsel zwischen „alter" und „neuer" Musik, zwischen der barocken Musik des Heinrich Schütz und verschiedenen Songs aus dem Genre der Popmusik z.B. von Silbermond, Kansas, Christina Stürmer, Eric Clapton und Frida Gold.

Zwischen Vergänglichkeit und Leben
Auch wenn H. Schütz seine Exequien mit den Worten „nacket bin ich von Mutterleibe kommen, nacket werde ich wiederum dahinfahren" beginnen lässt, die gleichsam auch den Beginn der musikalischen Andacht bilden werden, so wird die Andacht nicht bei dem Gedanken der menschlichen Vergänglichkeit – oder wie es Kerry Livgren der Rockband Kansas ausdrückt: „all we are is dust in the wind" – bleiben, sondern vielmehr die christliche Hoffnung entfalten, warum wir nicht trotz des Todes, sondern vielmehr angesichts des Todes sagen können: „Wir leben den Moment!".
Alle Heiligen – diejenigen, die von der Kirche heiliggesprochen wurden, aber auch die vielen anderen Heiligen unserer Zeit - , derer wir an diesem Tag gedenken, haben ihr Leben aus diesem Glauben, aus dieser Hoffnung heraus gelebt und sollen uns heute ermutigen, diesen Weg auch in unserem Leben zu gehen, jeden Moment mit Leben zu füllen!

Der Eintritt zu dieser Andacht ist frei.

Musikalische Exequien
von Heinrich Schütz

Heinrich Schütz (1585-1672) war der bedeutendste deutsche Komponist seiner Zeit vor Sebastian Bach. Er war vor allem für seine besondere Auswahl an Chorwerken bekannt.
>>Enzyklopädie Wikipedia - Schütz

Das Werk,
Musikalische Exequien (1636), war ähnlich wie ein Requiem.
Die kirchliche Begräbnisfeier (auch: Exsequien; von lat. exsequi „hinausgeleiten, aussegnen“, häufig auch: Exequien) ist die liturgische Feier der Verabschiedung und Bestattung eines römisch-katholischen Christen.

Obwohl dieses Stück nicht für die katholische Kirche geschrieben wurde, sollte es in der Tat bei Beerdigungen aufgeführt werden. Es wurde speziell für seinen evangelischen Landesfürsten Heinrich Posthumus Reuß ( Herr zu Gera, Herr zu Lobenstein und Herr zu Ober-Kranichfeld) von seiner Witwe in Auftrag gegeben.

Diese umfangreiche Trauermusik wurde in drei Teile (SWV 279-281) geschrieben. Der erste Abschnitt kann beschrieben werden als "Konzert in Form einer deutschen Begräbnismesse".
Der zweite Teil ist eine Doppelchor Motette.
Der letzte Abschnitt der Trauermusik schliesst mit einem "Konzert für zwei Chöre" ab, in dem jeder Chor seine eigenen Worte hat.

Mehr Info's:
>>Enzyklopädie Wikipedia - Exequien
>>Ausführliche Erläuterungen - Musikalische Exequien



Gemeinsam mit dem Lembecker Chor VOICES
wird das Programm eingeübt und zu
Allerheiligen, den 01.11.2015
in St. Laurentius, Lembeck aufgeführt!

Presseartikel aus den Zeitungen
>2015-10-28 Stadtspiegel
>2015-10-21 Stadtspiegel
>2015-10-19 Dorstener-Zeitung
>2015-10-07 Dorstener-Zeitung
>2015-10-07 Stadtspiegel


Probentermine:

Dienstags 20h zur allgemeinen Chorprobe und

Dienstag 23.06.
.......19.30h gemeinsame Chorprobe im Pfarrsaal mit dem Lembecker Chor VOICES
Dienstag, 11.08.
.......20h erste reguläre Probe nach den Ferien
Mittwoch, 19.08.
.......20h gemeinsame Probe in Lembeck (Pfarrheim)
Samstag, 12.09.
.......10h-16h Ganztagsprobe in Barkenberg
Samstag, 26.09.
.......10h-15h Solistenchor-Probe in Barkenberg
.......(weitere Solistenchorproben nach Absprache)
Dienstag, 29.09.
.......19.30h gemeinsame Probe in Barkenberg
Sonntag, 18.10.
.......14h-18h gemeinsame Probe in Lembeck (Pfarrheim)
Mittwoch, 21.10.
.......20h gemeinsame Probe in Lembeck (Pfarrheim)
Samstag, 31.10.
.......11h-17h, Probe in Lembeck (Pfarrheim), dann GP in der Kirche
Sonntag, 1.11.
.......17.30h Einsingen, 19h Andacht


Siehe auch alle Proben und Sonderproben unter der Seite Termine 2015.